016 Wo wächst Kirche? mit Tobias Sauer (ruach.jetzt)

Diese Folge vom Windhauch Podcast ist eine besondere Folge. Denn heute habe ich mir keinen Gast eingeladen, sondern nur einen Kaffee eingeschenkt. Fünfzehn Folgen Windhauch Podcast sind geschafft, Zeit für ein paar Zwischengedanken. Deswegen gibt es in dieser Folge einen kleinen Einblick in die Gedanken und Themen, die mich gerade beschäftigen. Eine Frage ganz besonders: Wo wächst eigentlich Kirche?

Wir investieren in nicht wachsende Strukturen und ignorieren wachsende Strukturen.

Tobias Sauer, ruach.jetzt

Um eine These vorwegzunehmen: Ich glaube, dass die Kirche wächst. Sogar aktuell. Nur eben in einem Bereich, den wir nicht so gerne als vollwertige Kirche sehen wollen, sondern eher als Experimentierfelder betrachten. In dieser Folge lasse ich Dich an meinen Gedanken zu dem Thema teilhaben und bin unheimlich gespannt, wie Du dazu stehst.

Ich halte es für gewagt von einer Kerngemeinde zu sprechen, die gar nicht der Kern ist.

Tobias Sauer, ruach.jetzt

Die Solo-Podcast Folge ist ein kleines Experiment. Ich kann mir vorstellen, immer mal wieder einen kleinen Abstecher zu machen. Passt das für Dich? Hast Du da Lust drauf? Ich bin auf Dein Feedback gespannt.

2 Anmerkung zu “016 Wo wächst Kirche? mit Tobias Sauer (ruach.jetzt)

  1. Hendrik Wolf-Doettinchem

    Ich mache seit 20 Jahren Gremienarbeit bei Kirchens. Und ich bin Unternehmer. Wenn ich die amtskirchliche Entwicklung auf eine wirtschaftliche Sichtweise übertrage, dann sieht das meiner Einschätzung nach so aus:
    1. Der Amtskirche laufen die zahlenden Kunden weg.
    2. Das Produkt, so wie es jetzt ist, wird nicht genügend nachgefragt.
    3. Die Fixkosten bleiben.
    4. Die Veränderungsfähigkeit mit anderen Kommunikationsstrukturen ist sehr niedrig.
    5. Die Filialen (Gemeinden) können nicht mehr alle Bedürfnisse befriedigen.
    Die Folge ist bei einem Unternehmen, das das Schiff in sehr schwieriges Fahrwasser gerät. Drei Punkte haben sich in meiner Sichtweise festgesetzt:
    1. Die Binnenzentrierung ist extrem hoch.
    2. Es ist zuviel Geld im System.
    3. Die Organisationsstruktur entspricht nicht mehr den Kundenbebüfnissen.
    Nehmen wir mal die Kommunikation zu den Kunden. Welche Kirchengemeinde hat eine Mailliste aller zahlenden Kunden und schickt einen Newsletter raus?
    Die Veränderungsfähigkeit ist nicht sehr nachhaltig.
    So, das sind in Kürze meine Gedanken.

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    1. Hanne

      Was soll ich unter der Aussage: “ Die Filialen (Gemeinden) können nicht mehr alle Bedürfnisse befriedigen“ verstehen? Ist damit gemeint, dass die Sonntagsgottesdienste immer weniger nachgefragt werden? Wie erfahre ich von den Bedürfnissen, die befriedigt werden sollen? Die werden ja nirgends geäußert. Wie müsste denn die Organisationsstruktur aussehen, die den Kundenbedürfnissen (nicht: Kundenbebüfnissen) entgegenkommt? Kritik ist zwar gut, sie sollte aber zugleich auch einen Lösungsweg erkennbar machen.
      Hanne

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